Jahresbericht 2023
Editorial
Liebe Leser*innen,
vor Ihnen liegt unser Jahresbericht in neuem Gewand. Mit diesem möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit und in die politischen Rahmenbedingungen für diese vermitteln. Wir zeigen unter anderem, wie wir mit dem seit dem 7. Oktober stark angestiegenen Antisemitismus umgehen. Knappe Meinungsbilder – beispielsweise zur Frage, wie Gedenkstättenarbeit sich in Zeiten politischer Radikalisierung gestaltet – stellen unsere Positionen zu aktuellen Fragestellungen und Debatten dar. Gleichzeitig berichten wir aus unserer Arbeit, indem wir schlaglichtartig und exemplarisch Projekte aus den unterschiedlichen Abteilungen vorstellen, wie z.B.:
- Die Veröffentlichung des digitalen Totenbuchs des KZ Bergen-Belsen (Seite 26)
- Das Bildungsangebot zu Antisemitismus und Diskriminierung im Sport (Seite 30)
- Das Werkstattgespräch zur Frage „Kann Bildung wiedergutmachen“? (Seite 38)
- Die Präsentation des Citizen-Science-Projekts zu Orten des Gestapo-Terrors (Seite 45)
Interessantes aus ihren Wirkungsfeldern erzählen auch drittmittelfinanzierte Projekte wie die Kompetenzstelle gegen Antisemitismus (KogA) oder Ferman. Außerdem gibt es ab Seite 49 Neuigkeiten aus den regionalen Gedenkstätten in Niedersachsen.
Bei vielen Themen ist ein Weiterlesen leicht mit einem Klick möglich – Links führen zu vertiefendem Inhalt. Unseren Jahresbericht 2023 gibt es in einer deutsch- und einer englischsprachigen Fassung. Wir haben uns aus Gründen der Nachhaltigkeit entschieden, den Bericht weiterhin digital zu publizieren und nur Belegexemplare zu drucken.
Ich wünsche Ihnen viel Freude mit den Eindrücken unserer Stiftungsarbeit!
Dr. Elke Gryglewski
Geschäftsführerin