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Jahresbericht 2025

der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Editorial

Liebe Leser*innen,

erneut liegt ein dichtes Jahr hinter uns: die regulären Aufgaben der Stiftung und ihrer Gedenkstätten, personelle Veränderungen in unterschiedlichen Abteilungen, der baustellenbedingte Umzug aller Kolleg*innen aus dem sogenannten Altbau der Gedenkstätte Bergen-Belsen in den Lernort M.B. 89 – und darüber hinaus zahlreiche, von den Abteilungen zusätzlich initiierte Projekte. Projekte, mit denen wir versuchen, gerade in den jetzigen Zeiten in die Gesellschaft hineinzuwirken und die Gegenwartsrelevanz des Nationalsozialismus und seiner Folgen zu verdeutlichen. Seien es die Projekte der Kompetenzstelle gegen Antiziganismus (Seite 12/13), „2x Unrecht“ der Gedenkstätte Wolfenbüttel (Seite 48/49) oder die Ausstellung „Aber ich lebe“ zu Emmie Arbel (Seite 26).

Breite und neue Zielgruppen erreichen – das wollten wir auch in Zusammenarbeit mit den regionalen Gedenkstätten und beteiligten uns mit einem großen Stand auf dem sogenannten Markt der Möglichkeiten beim Kirchentag in Hannover (Seite 7).
Mit der Einladung zum Bundesweiten Gedenkstättenseminar in Hameln, das wir in Kooperation mit dem Denk- und Lernort Bückeberg, dem Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors und der Bundeszentrale für politische Bildung durchführten, wurde vielen Gästen die Möglichkeit gegeben, einen Ort der vielfältigen Erinnerungslandschaft in Niedersachsen kennenzulernen (Seite 6 und 62).

Und so blicken wir zurück auf viele anregende und bereichernde Begegnungen und Erfahrungen. Wir sind bleibend dankbar für die Unterstützung, die wir aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Kreisen, von unseren Zuwendungsgeber*innen und unseren Gremien erfahren. Und gleichzeitig müssen wir uns die wachsende Notwendigkeit unserer Arbeit vergegenwärtigen und prüfen, wo wir uns weiterentwickeln müssen, um einen Beitrag zur Verteidigung und Stabilisierung unserer Demokratie zu leisten.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und freue mich über Rückmeldungen zu unserer Arbeit.

Ihre
Dr. Elke Gryglewski
Geschäftsführerin

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