Aktuelle Projekte
An diesen Projekten sind wir aktuell beteiligt:
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Im Rahmen des Projekts „Jugend erinnert international“ der EVZ unterstützt die Gedenkstätte Bergen-Belsen als Senior-Partner das Zanis-Lipke-Gedenkort in Riga bei der Konzeption und Entwicklung eines digitalen Angebots als Ergänzung des bestehenden Museums.
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MEMORISE schafft einen Rahmen für die Bewahrung und Verbesserung von Archivmaterial im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Verfolgung (Heritage of Nazi Persecution (HNP)) durch die Virtualisierung und Verknüpfung von multimodalen HNP-Datenressourcen und durch die Entwicklung und das Angebot neuartiger digitaler Technologien als Zugang für die breite Öffentlichkeit, um so HNP zu erkunden und sich damit auseinanderzusetzen. Wir werden eine Reihe von digitalen Werkzeugen entwickeln und evaluieren, eine Datenverarbeitungspipeline erproben und mit einem pädagogischen und einem Social Media-Konzept die Nutzung in Gedenkorten oder individuell unterstützen.
Mehr erfahren Sie auf der Projektwebsite unter:
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Die Partnerschaft für Demokratie in Bergen ist eine Kooperation der Gedenkstätte Bergen-Belsen und der Stadt Bergen. Sie wurde 2017 im Rahmen vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gegründet und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Das Projekt unterstützt und fördert die lokale Zivilgesellschaft in ihrem Engagement für Teilhabe, Chancengleichheit sowie ein friedliches und solidarisches Mit- und Füreinander. Im Zuge des demografischen Wandels auf dem Land wird insbesondere das Thema Perspektiven für die Jugend an Bedeutung gewinnen. Die Kinder und Jugendlichen werden ermutigt, Verantwortung zu übernehmen und an den demokratischen Aushandlungsprozessen teilzunehmen. Dabei bringt die Partnerschaft für Demokratie auch den Dialog zwischen den Generationen voran. „Jeder wird gebraucht; Demokratie, das sind wir alle.“
Mehr zum Projekt erfahren Sie auf der Projektwebseite.
Kontakt:
Isabell Leverenz
Koordinierungs- und Fachstelle „Partnerschaft für Demokratie“
Gedenkstätte Bergen-Belsen - Bildung und Begegnung
(05051) 479297 oder (05051) 4759256
isabell.leverenz@stiftung-ng.de
Abgeschlossene Projekte
Hier finden Sie eine Auswahl abgeschlossener Projekte der letzten Jahre:
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Das Projekt “Football Contact Zones 2024 – Das Fußball-Community Labor” knüpft als Modellprojekt an Debatten an, inwiefern gesellschaftspolitische Themen im Fußball einen Platz haben sollten. Im Rahmen der Football Contact Zones wurden unterschiedliche teilhabeorientierte Formate entwickelt und kombiniert – beispielsweise Begegnungsangebote, Kunstprojekte und Fußballturniere. In dem Projekt konnten sich unterschiedliche Zielgruppen niedrigschwellig mit den vereinenden und ausgrenzenden Aspekten des Fußballs auseinandersetzen. Im Vorfeld der Durchführung der Football Contact Zones wurden Schüler*innen und Studierende zu Multiplikator*innen im Projekt ausgebildet. Sie gestalteten die Football Contact Zones mit und vermittelten in einem Peer-to-Peer-Ansatz gemeinsam mit den Projekt-Hauptverantwortlichen die Projektinhalte.
Das Projekt wurde von der Gedenkstätte Bergen-Belsen in Kooperation mit Makkabi Deutschland e.V. und dem Institut für Didaktik der Demokratie der Universität Hannover sowie mit weiteren Partner*innen in den einzelnen Veranstaltungsorten durchgeführt. Gefördert wurde es durch die Bundeszentrale für politische Bildung.
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Das Projekt „'Recht ist, was dem Staat nützt?' - Historische Bildung als Voraussetzung demokratischen Handelns in Niedersachsen" strebte an, systemrelevante Berufsgruppen durch historische Bildung für demokratisches Handeln im Umgang mit ihren Zielgruppen zu sensibilisieren und zu stärken.
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Durch die Kombination modernster Konzepte und Praktiken aus den Informationswissenschaften, der Museumspädagogik und dem digitalen Geschichtenerzählen entwickelt dieses Projekt einen neuen Ansatz für die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und seinen visuellen Zeugnissen in einem Zeitalter, in dem digitale Technologien und das Internet unser Geschichtsbild tiefgreifend verändert haben. “Visual History of the Holocaust: Rethinking Curation in the Digital Age” (VHH) ist eine Innovationsmaßnahme, die im Rahmen des Programms Horizon 2020 der Europäischen Kommission mit 5 Millionen Euro gefördert wurde. Das Projekt begann am 1. Januar 2019 und endete am 31. Dezember 2022.
Um das neue Verständnis des Projekts von digitaler Kuration aufzubauen, wurde ein internationales Konsortium gegründet. Es umfasst 12 österreichische, deutsche, israelische und französische Forschungseinrichtungen, Museen, Gedenkstätten sowie Technologieentwickler und wird von assoziierten Partnern in Europa und den Vereinigten Staaten unterstützt.
Mehr erfahren Sie auf der Projektwebseite unter:
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Antisemitische Beschimpfungen, Bedrohungen und gewalttätige Übergriffe gegen jüdische und nicht-jüdische Vereine, Spieler*innen und deren Fans sind sowohl im Profifußball als auch im Amateursport kein neues Phänomen. Nachhaltige und vorbeugende Maßnahmen zur Bekämpfung von Antisemitismus sowie Forschung, die zur Aufklärung und Weiterentwicklung von Bildungsangeboten beitragen, sind bisher allerdings nur vereinzelt vorhanden. Das qualitativ ausgerichtete Projekt „Wer gegen wen? Gewalt, Ausgrenzung und das Stereotyp ‚Jude’ im Fußball“ der Abteilung Bildung und Begegnung der Gedenkstätte Bergen-Belsen setzte an diese Lücke in der Forschung und Praxis an.
Für das Projekt kooperierten im Jahr 2020 die Gedenkstätte Bergen-Belsen und der World Jewish Congress, der dieses auch in dieser Projektphase finanziell unterstütze.
Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ mit Mitteln des BMFSFJ durch das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen (L-DZ) und aus Mitteln des Niedersächsischen Justizministeriums durch das Landesprogramm für Demokratie und Menschenrechte sowie der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten gefördert.
Das Projekt hat eine Broschüre mit Handlungsempfehlungen zum Vorgehen gegen Antisemitismus im Fußball erarbeitet. Die Broschüre richtet sich an alle Akteur*innen, die auf den unterschiedlichen Ebenen des Fußballs bei der Arbeit gegen Antisemitismus eine wichtige Rolle spielen – Verbände, Vereine, Spieler*innen, Fanprojekte, Fans und weitere Engagierte.
Die Broschüre gibt es hier zum kostenlosen Download:
Das Projekt dient als Grundlage für unsere Bildungsangebote zum Thema Antisemitismus und Diskriminierung im Sport.
